Freitag, 16. Januar 2009
Talk-Runde
Herzliche Einladung zur Talk-Runde mit Nadine! Am Montag, den 26.01. um 18 Uhr im i-Punkt-Kirchenladen (Schärfengäßchen 3, an der Liebfrauen-Kirche).
Dienstag, 13. Januar 2009
Bericht der zweiten Gastfamilie
Nadine bei Winters in Seckbach
Prompt kamen wir zum Gottesdienst mit Nadine zu spät und saßen dann auch noch in der ersten Reihe. Wie unangenehm! Hinter uns soufflierte Daniela einem dunkelhäutigen Mädchen während des Gottesdienstes ins Ohr, das musste Nadine sein. Dies bestätigte sich dann beim fröhlichen Kennenlernabend. Nett sieht sie aus, war der erste Eindruck. Intensiv wurde mit Frau Nagel ausgetauscht, was die junge Frau so mag, essen etc. Da fühlten wir uns schon etwas sicherer. Nachdem auch die „Übergabe“ geplant war, freuten wir uns noch mehr auf unseren Gast.
Vorweg gesagt, es war eine wunderschöne Zeit mit Nadine, wir haben jeden Tag genossen. Sie hat sich schnell in unsere viel beschäftigte Familie mit Hund hineingefunden, was sicherlich nicht immer leicht für sie war. Morgens den Weg in die Sprachschule mit Bus und U-Bahn hatte sie nach einem Tag drauf und sie bewegte sich bald sehr selbständig durch die Stadt.

In der Kleinmarkthalle kauften wir ein für ein heimisches Essen aus Kamerun: Yam bzw. Kassawa mit toller Tomaten-Fleischsoße. Faszinierend für die deutsche Hausfrau war, mit welcher Selbstverständlichkeit Nadine kochte, ohne Abschmecken, ohne Uhr, schnell und wunderbar lecker.
Der familiäre Härtetest kam für Nadine beim Großfamilientreffen Ganss/Winter: Deutsches Geburtstags-Kaffeetrinken. Große Kaffeetafel mit Kuchen und durcheinander plappernden Gästen. Nadine war sehr tapfer – doch ich meinte, beim Stichwort „Kaffeetrinken“ danach immer ein etwas verkrampftes Lächeln in ihrem freundlichen Gesicht zu sehen!
Wir zeigten ihr einen deutschen Friedhof, waren mit ihr auf dem Maintower mit tollem Blick, sie war mit auf dem Jugend-MAR-Wochenende in Butzbach (mit erster Schneeballschlacht), wir waren am 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt mit Stadtgeläut und vieles mehr. Bewundert habe ich, mit welcher Geduld und Offenheit sie alle Angebote angenommen hat. Durch Frederik kam sie in Kontakt mit der Jungen Kantorei und singt dort jetzt eifrig mit.

Doch am schönsten waren die Stunden im Wohnzimmer, wir saßen auf dem Boden und plauderten über Gott und die Welt, Nadine hat viel Beeindruckendes aus Kamerun berichtet, die Situation ihrer Familie, die Lebendigkeit ihres Glaubens, die politischen Schwierigkeiten ihres Landes etc. Diese Stunden waren kostbarer Austausch und bleiben wertvolle Erinnerung.
Vorweg gesagt, es war eine wunderschöne Zeit mit Nadine, wir haben jeden Tag genossen. Sie hat sich schnell in unsere viel beschäftigte Familie mit Hund hineingefunden, was sicherlich nicht immer leicht für sie war. Morgens den Weg in die Sprachschule mit Bus und U-Bahn hatte sie nach einem Tag drauf und sie bewegte sich bald sehr selbständig durch die Stadt.
In der Kleinmarkthalle kauften wir ein für ein heimisches Essen aus Kamerun: Yam bzw. Kassawa mit toller Tomaten-Fleischsoße. Faszinierend für die deutsche Hausfrau war, mit welcher Selbstverständlichkeit Nadine kochte, ohne Abschmecken, ohne Uhr, schnell und wunderbar lecker.
Der familiäre Härtetest kam für Nadine beim Großfamilientreffen Ganss/Winter: Deutsches Geburtstags-Kaffeetrinken. Große Kaffeetafel mit Kuchen und durcheinander plappernden Gästen. Nadine war sehr tapfer – doch ich meinte, beim Stichwort „Kaffeetrinken“ danach immer ein etwas verkrampftes Lächeln in ihrem freundlichen Gesicht zu sehen!
Wir zeigten ihr einen deutschen Friedhof, waren mit ihr auf dem Maintower mit tollem Blick, sie war mit auf dem Jugend-MAR-Wochenende in Butzbach (mit erster Schneeballschlacht), wir waren am 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt mit Stadtgeläut und vieles mehr. Bewundert habe ich, mit welcher Geduld und Offenheit sie alle Angebote angenommen hat. Durch Frederik kam sie in Kontakt mit der Jungen Kantorei und singt dort jetzt eifrig mit.
Doch am schönsten waren die Stunden im Wohnzimmer, wir saßen auf dem Boden und plauderten über Gott und die Welt, Nadine hat viel Beeindruckendes aus Kamerun berichtet, die Situation ihrer Familie, die Lebendigkeit ihres Glaubens, die politischen Schwierigkeiten ihres Landes etc. Diese Stunden waren kostbarer Austausch und bleiben wertvolle Erinnerung.
Anfang Dezember wechselte Nadine dann zu Familie Steinbach. Nadine ist uns sehr ans Herz gewachsen, aber wir sind ja im Kontakt. Am 26.12. heißt es wieder „Kaffeetrinken“ bei Winters! Ich hoffe, Nadine freut sich, wir tun es bestimmt.
Ursula Winter
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Nadine in der Presse
Nadines erstes Interview "Den ersten Schnee vergesse ich nie" mit der "Neuen Presse" ist erschienen! Lesen Sie nach unter folgendem Link: Klicken Sie hier!
Montag, 22. Dezember 2008
Visums Verlängerung
Soeben hat mich der Anruf erreicht! Nadine darf weitere drei Monate bei uns bleiben. Bei ihrer Einreise hat sie ein Visum für drei Monate erhalten und es war klar, dass wir das Visum bei der Ausländerbehörde verlängern müssen. Das wurde nun getan! Und in drei Monaten dürfen erneut die Formulare ausgefüllt werden. Ich bin jetzt erst einmal erleichtert, dass Nadine weiterhin hier bleiben darf!
Freitag, 19. Dezember 2008
Bericht der ersten Gastfamile
Unsere Zeit mit Nadine
Am 19. Oktober holten wir (Stefan, Kirsten, Jonas und Michael) Nadine in Oberbrechen ab und nahmen sie als Gast mit zu uns nach Bornheim.
Wir waren natürlich sehr gespannt und die Jungs (10 und 8 Jahre alt) waren zuerst sehr zurückhaltend.
Nadine gehörte zur Familie
Doch obwohl Nadine kein Wort deutsch sprach und verstand kamen wir sehr gut zurecht und schon nach wenigen Stunden gehörte sie schon fast zur Familie.
Wir setzten uns gemütlich zusammen und Jonas und Michael kramten Gesellschaftsspiele heraus, die wir spielen konnten, so bauten wir die ersten „Hemmschwellen“ ab.
Jonas und Michael zeigten Nadine ihr eigenes Reich, wo sie sich zurückziehen konnte wenn sie wollte und wir gaben ihr einen Hausschlüssel, dass sie auch unabhängig von uns kommen und gehen konnte. Doch in den ersten beiden Wochen war sie überwiegend zu Hause und wir redeten, lachten und spielten viel und lernten einander kennen.
Kritischer Blick auf "Alltägliches"
Da Nadines Schule noch nicht anfing meinte ich zu ihr, sie möge den Aufenthalt bei uns als Urlaub betrachten, bevor sie in den nächsten Monaten noch viel aufregendes und neues erfahren würde. Ich hoffte sie würde gut ankommen und die fremde Umgebung und alles Neue auch gut verkraften, und ich bewunderte ihren Mut, der zweifellos dazugehört sich in ein fremdes Land und somit in eine fremde Welt zu begeben und das auch noch für ein ganzes Jahr!
Wir hatten mit Nadine eine sehr schöne, spannende und auch nachdenkliche Zeit!!!!
Mit einem fremden Menschen im Haus, der noch dazu aus einem fremden und ärmeren Land kommt, gehen einem plötzlich viele, viele Fragen durch den Kopf und man betrachtet manches etwas kritischer aber auch viele Dinge z.B. fließendes warmes Wasser, Wasch- und Spülmaschine, etc. um einiges dankbarer!
Spielerisch englisch lernen
Nadine fügte sich spielend in unseren manchmal etwas chaotischen Tagesablauf ein und war sehr begierig deutsch zu lernen, sie war für mich wie eine Tochter, der ich mit Rat, Hilfe und Liebe beistehen konnte und für Jonas und Michael war sie eine Schwester, der sie Spiele zeigten ,die sie mochten und Nadine lernte puzzeln.
Jonas versuchte auch bald seine Englischvokabeln anzubringen und so mit Nadine in Kontakt zu kommen. Michael schaute so manches mal etwas verdutzt, wenn ich ihm etwas sagte und bat mich es ihm doch bitte auf deutsch zu sagen, denn ich gewöhnte mir rasch daran in Englisch zu denken und da ich nur allein englisch sprach und alles hin und her übersetzte, konnte es halt auch mal passieren, dass ich mit meinem jüngsten Englisch sprach und er nur Bahnhof verstand.
Zeit mit Nadine verging im Flug
Ich fand die Gespräche, die Nadine und ich manchmal abends bei einer Tasse Tee führten sehr lehrreich, da sie mir auch Einblick in eine mir völlig fremde Welt ermöglichten und ich mir im Hinterkopf oftmals leise die Frage stellte, wer sind die glücklicheren Menschen, wir, die „alles“ haben oder eben doch die Menschen, die trotz aller Mühsal noch viel Gottesfürchtiger und umeinander besorgter leben??????
Die Zeit mit Nadine ging sehr rasch vorbei, obwohl wir die Zeit mit ihr noch um eine Woche verlängern konnten und sie in eine andere Familie abzugeben war nicht ganz leicht, aber wir haben die Hoffnung sie im neuen Jahr noch einmal bei uns aufnehmen zu können.
Am 19. Oktober holten wir (Stefan, Kirsten, Jonas und Michael) Nadine in Oberbrechen ab und nahmen sie als Gast mit zu uns nach Bornheim.
Wir waren natürlich sehr gespannt und die Jungs (10 und 8 Jahre alt) waren zuerst sehr zurückhaltend.
Nadine gehörte zur Familie
Doch obwohl Nadine kein Wort deutsch sprach und verstand kamen wir sehr gut zurecht und schon nach wenigen Stunden gehörte sie schon fast zur Familie.
Wir setzten uns gemütlich zusammen und Jonas und Michael kramten Gesellschaftsspiele heraus, die wir spielen konnten, so bauten wir die ersten „Hemmschwellen“ ab.
Jonas und Michael zeigten Nadine ihr eigenes Reich, wo sie sich zurückziehen konnte wenn sie wollte und wir gaben ihr einen Hausschlüssel, dass sie auch unabhängig von uns kommen und gehen konnte. Doch in den ersten beiden Wochen war sie überwiegend zu Hause und wir redeten, lachten und spielten viel und lernten einander kennen.
Kritischer Blick auf "Alltägliches"
Da Nadines Schule noch nicht anfing meinte ich zu ihr, sie möge den Aufenthalt bei uns als Urlaub betrachten, bevor sie in den nächsten Monaten noch viel aufregendes und neues erfahren würde. Ich hoffte sie würde gut ankommen und die fremde Umgebung und alles Neue auch gut verkraften, und ich bewunderte ihren Mut, der zweifellos dazugehört sich in ein fremdes Land und somit in eine fremde Welt zu begeben und das auch noch für ein ganzes Jahr!
Wir hatten mit Nadine eine sehr schöne, spannende und auch nachdenkliche Zeit!!!!
Mit einem fremden Menschen im Haus, der noch dazu aus einem fremden und ärmeren Land kommt, gehen einem plötzlich viele, viele Fragen durch den Kopf und man betrachtet manches etwas kritischer aber auch viele Dinge z.B. fließendes warmes Wasser, Wasch- und Spülmaschine, etc. um einiges dankbarer!
Spielerisch englisch lernen
Nadine fügte sich spielend in unseren manchmal etwas chaotischen Tagesablauf ein und war sehr begierig deutsch zu lernen, sie war für mich wie eine Tochter, der ich mit Rat, Hilfe und Liebe beistehen konnte und für Jonas und Michael war sie eine Schwester, der sie Spiele zeigten ,die sie mochten und Nadine lernte puzzeln.
Jonas versuchte auch bald seine Englischvokabeln anzubringen und so mit Nadine in Kontakt zu kommen. Michael schaute so manches mal etwas verdutzt, wenn ich ihm etwas sagte und bat mich es ihm doch bitte auf deutsch zu sagen, denn ich gewöhnte mir rasch daran in Englisch zu denken und da ich nur allein englisch sprach und alles hin und her übersetzte, konnte es halt auch mal passieren, dass ich mit meinem jüngsten Englisch sprach und er nur Bahnhof verstand.
Zeit mit Nadine verging im Flug
Ich fand die Gespräche, die Nadine und ich manchmal abends bei einer Tasse Tee führten sehr lehrreich, da sie mir auch Einblick in eine mir völlig fremde Welt ermöglichten und ich mir im Hinterkopf oftmals leise die Frage stellte, wer sind die glücklicheren Menschen, wir, die „alles“ haben oder eben doch die Menschen, die trotz aller Mühsal noch viel Gottesfürchtiger und umeinander besorgter leben??????
Die Zeit mit Nadine ging sehr rasch vorbei, obwohl wir die Zeit mit ihr noch um eine Woche verlängern konnten und sie in eine andere Familie abzugeben war nicht ganz leicht, aber wir haben die Hoffnung sie im neuen Jahr noch einmal bei uns aufnehmen zu können.
Dienstag, 16. Dezember 2008
Erster Schnee!!!

Ende November hat sich der "MAR" (Mitarbeiterrunde) von St. Josef für ein Wochenende in die Nähe von Usingen auf den Weg gemacht. Dabei waren Jugendliche und junge Erwachsene, die in der Kinder-und Jugendarbeit tätig sind. Und Nadine mitten drin! An diesem Wochenende hat Nadine auch ihre erste Erfahrung mit Schnee gemacht, bisher hat sie nur davon gehört... Was sie darüber schreibt lesen Sie hier:

"On Nov 21ST I was with youth leaders of St Josef for the evaluation of this year´s activities and to draw next years calender. The weekend meeting went successfully and i must say i enjoyed the well drawn and respected agenda. The leaders are really "leaders" in the sense that they all in the decisions arrived at the games during the weekend were pleasing to me. It is not a common thing in my homeland. Therefore i look forward to see the decisions of the meeting executed.
Also i made my first experiece of what i only heard of`"snow"just the peaceful drops of it is graceful. Though cold, i think it very beautiful and i enjoyed moving in it´s calm presence."
Montag, 15. Dezember 2008
Anders als in Kumbo
Die Zeit vergeht wie im Fluge... Schon zwei Monate lebt Nadine bei uns in Deutschland und bald wird sie ihr erstes deutsches Weihnachtsfest erleben. Anbei Nadines Eindrücke zu unserem Wetter und Klima. Seit ihrer Ankunft ist Nadine immer wieder am frieren...
"The weather in Germany is so cold. I almost feel like I'm freezing because we have a warmer climatic condition in Cameroon. Also it amuse me seeing the yellow colour of leaves and the fact that they are falling off. It is unlike my homecountry where the leaves from trees are always green. Moreover the tall nature of the buildings here is one of the new things common with my impressions. In fact I yet tired climbing the stairs. I must say I enjoy the nice nature of the tarred streets: one is free from mud and dust which is common place in my home country."
"The weather in Germany is so cold. I almost feel like I'm freezing because we have a warmer climatic condition in Cameroon. Also it amuse me seeing the yellow colour of leaves and the fact that they are falling off. It is unlike my homecountry where the leaves from trees are always green. Moreover the tall nature of the buildings here is one of the new things common with my impressions. In fact I yet tired climbing the stairs. I must say I enjoy the nice nature of the tarred streets: one is free from mud and dust which is common place in my home country."
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