Hier sind noch zwei weitere Beiträge von Nadine. Den einen verstehe ich als Lob an alle Männer, die ihren Frauen im Haushalt helfen - weiter so!!! Und der andere Beitrag scheint mir auch etwas typisch deutsches zu sein... Aber für jemanden aus Kumbo etwas ganz neues.
Lesen sie selbst:
I observed the duty of the man in house chores along side the woman. This is unlike back home where housework is principally the duty of a woman.
Finally is the idea of time consciousness which I observe time and again for every thing I have had to deal with is done at the mentioned time and not earlier or later and also that the agendas are strictly followed or respected .
Donnerstag, 5. Februar 2009
Nadines erste deutsche Weihnacht!
Nadine hat folgende Gedanken zusammen getragen:
Christmas and New Year celebrations have come and gone but not without leaving me with something to remember when I am back home. First is the decoration all over the town really suitable for a mighty king who how lord Jesus really is. It was really a good experience spending Christmas and New Year away from home thus learning about a new culture which I think I have learnt. I really enjoyed also the “Adventskranz “ which shone in homes and in the churches during the advent season. The coming together of the christian community on the eve of Christmas to eat, drink and merrily wishing each other happy New Year is also very nice for me.
How ever these experiences came with a bitter lession which remains in my mind for the rest of the life. This is the drastic drop in temperature that I have never come closer to till present. Talking about New Year celebration most remarkably will be about the fireworks that thundered the whole city through out the night. I watched with admiration the lights as they rose and fell and I also did some myself. This is different from home where we have a few gun shots but I will say gun shooting is part of our African culture.
Christmas and New Year celebrations have come and gone but not without leaving me with something to remember when I am back home. First is the decoration all over the town really suitable for a mighty king who how lord Jesus really is. It was really a good experience spending Christmas and New Year away from home thus learning about a new culture which I think I have learnt. I really enjoyed also the “Adventskranz “ which shone in homes and in the churches during the advent season. The coming together of the christian community on the eve of Christmas to eat, drink and merrily wishing each other happy New Year is also very nice for me.
How ever these experiences came with a bitter lession which remains in my mind for the rest of the life. This is the drastic drop in temperature that I have never come closer to till present. Talking about New Year celebration most remarkably will be about the fireworks that thundered the whole city through out the night. I watched with admiration the lights as they rose and fell and I also did some myself. This is different from home where we have a few gun shots but I will say gun shooting is part of our African culture.
kurzer Zwischenbericht
Inzwischen ist Nadine schon 4 Monate bei uns in Bornheim. Vor wenigen Tagen hatten wir eine erste etwas ausführlichere Auswertung. Der wesentliche Unterschied bestand darin, dass Nadine inzwischen in der Lage ist deutsch zu verstehen. Ich selbst bin überrascht was sie in diesen 3 Monaten Deutsch-Sprachkurs alles gelernt hat. Es freut mich sehr! Und ich habe auch das Gefühl, dass es für Nadine eine große Erleichterung ist etwas mehr von dem zu verstehen, worüber sich die Menschen unterhalten, denen sie in der Kirche, bei den Gruppen und auf der Straße begegnet.
"Stadtteil-Promi" Nadine
Ein weiteres freudiges Erlebnis war für mich als ich mit Nadine eines Tages die Berger Straße entlang gelaufen bin und sie von Leuten begrüßt wurde. "Nanu", fragte ich, "wer war denn das?". Es war ein Kind, was sie bei der Sternsingeraktion kennengelernt hatte. Das schöne für mich dabei war einfach, dass ich so das Gefühl hatte: Nadine ist inzwischen wirklich hier vor Ort angekommen. Denn wer kennt das aus Bornheim nicht, bekannte Gesichter auf der Berger Straße wiederzutreffen?!
Noch nicht an die Kälte gewöhnt
Was die Kälte angeht, so hat sich diesbezüglich für Nadine immer noch nichts getan! Eher im Gegenteil!!! Es ist ja noch kälter geworden. Seit sie im Oktober hier angekommen ist machen ihr die kalten Grade zu schaffen. Es wird wirklich Zeit, dass der Frühling kommt. Davon hat sie bereits viel gehört und gelesen. Aus ihrer Heimat kennt sie ja keine Jahreszeiten, so wie sie uns bekannt sind. In Kumbo (Kamerun) gibt es nur eine Trocken- und eine Regenzeit. Um so mehr kann sie es kaum erwarten unseren Frühling zu erleben!
"Stadtteil-Promi" Nadine
Ein weiteres freudiges Erlebnis war für mich als ich mit Nadine eines Tages die Berger Straße entlang gelaufen bin und sie von Leuten begrüßt wurde. "Nanu", fragte ich, "wer war denn das?". Es war ein Kind, was sie bei der Sternsingeraktion kennengelernt hatte. Das schöne für mich dabei war einfach, dass ich so das Gefühl hatte: Nadine ist inzwischen wirklich hier vor Ort angekommen. Denn wer kennt das aus Bornheim nicht, bekannte Gesichter auf der Berger Straße wiederzutreffen?!
Noch nicht an die Kälte gewöhnt
Was die Kälte angeht, so hat sich diesbezüglich für Nadine immer noch nichts getan! Eher im Gegenteil!!! Es ist ja noch kälter geworden. Seit sie im Oktober hier angekommen ist machen ihr die kalten Grade zu schaffen. Es wird wirklich Zeit, dass der Frühling kommt. Davon hat sie bereits viel gehört und gelesen. Aus ihrer Heimat kennt sie ja keine Jahreszeiten, so wie sie uns bekannt sind. In Kumbo (Kamerun) gibt es nur eine Trocken- und eine Regenzeit. Um so mehr kann sie es kaum erwarten unseren Frühling zu erleben!
Freitag, 16. Januar 2009
Talk-Runde
Herzliche Einladung zur Talk-Runde mit Nadine! Am Montag, den 26.01. um 18 Uhr im i-Punkt-Kirchenladen (Schärfengäßchen 3, an der Liebfrauen-Kirche).
Dienstag, 13. Januar 2009
Bericht der zweiten Gastfamilie
Nadine bei Winters in Seckbach
Prompt kamen wir zum Gottesdienst mit Nadine zu spät und saßen dann auch noch in der ersten Reihe. Wie unangenehm! Hinter uns soufflierte Daniela einem dunkelhäutigen Mädchen während des Gottesdienstes ins Ohr, das musste Nadine sein. Dies bestätigte sich dann beim fröhlichen Kennenlernabend. Nett sieht sie aus, war der erste Eindruck. Intensiv wurde mit Frau Nagel ausgetauscht, was die junge Frau so mag, essen etc. Da fühlten wir uns schon etwas sicherer. Nachdem auch die „Übergabe“ geplant war, freuten wir uns noch mehr auf unseren Gast.
Vorweg gesagt, es war eine wunderschöne Zeit mit Nadine, wir haben jeden Tag genossen. Sie hat sich schnell in unsere viel beschäftigte Familie mit Hund hineingefunden, was sicherlich nicht immer leicht für sie war. Morgens den Weg in die Sprachschule mit Bus und U-Bahn hatte sie nach einem Tag drauf und sie bewegte sich bald sehr selbständig durch die Stadt.

In der Kleinmarkthalle kauften wir ein für ein heimisches Essen aus Kamerun: Yam bzw. Kassawa mit toller Tomaten-Fleischsoße. Faszinierend für die deutsche Hausfrau war, mit welcher Selbstverständlichkeit Nadine kochte, ohne Abschmecken, ohne Uhr, schnell und wunderbar lecker.
Der familiäre Härtetest kam für Nadine beim Großfamilientreffen Ganss/Winter: Deutsches Geburtstags-Kaffeetrinken. Große Kaffeetafel mit Kuchen und durcheinander plappernden Gästen. Nadine war sehr tapfer – doch ich meinte, beim Stichwort „Kaffeetrinken“ danach immer ein etwas verkrampftes Lächeln in ihrem freundlichen Gesicht zu sehen!
Wir zeigten ihr einen deutschen Friedhof, waren mit ihr auf dem Maintower mit tollem Blick, sie war mit auf dem Jugend-MAR-Wochenende in Butzbach (mit erster Schneeballschlacht), wir waren am 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt mit Stadtgeläut und vieles mehr. Bewundert habe ich, mit welcher Geduld und Offenheit sie alle Angebote angenommen hat. Durch Frederik kam sie in Kontakt mit der Jungen Kantorei und singt dort jetzt eifrig mit.

Doch am schönsten waren die Stunden im Wohnzimmer, wir saßen auf dem Boden und plauderten über Gott und die Welt, Nadine hat viel Beeindruckendes aus Kamerun berichtet, die Situation ihrer Familie, die Lebendigkeit ihres Glaubens, die politischen Schwierigkeiten ihres Landes etc. Diese Stunden waren kostbarer Austausch und bleiben wertvolle Erinnerung.
Vorweg gesagt, es war eine wunderschöne Zeit mit Nadine, wir haben jeden Tag genossen. Sie hat sich schnell in unsere viel beschäftigte Familie mit Hund hineingefunden, was sicherlich nicht immer leicht für sie war. Morgens den Weg in die Sprachschule mit Bus und U-Bahn hatte sie nach einem Tag drauf und sie bewegte sich bald sehr selbständig durch die Stadt.
In der Kleinmarkthalle kauften wir ein für ein heimisches Essen aus Kamerun: Yam bzw. Kassawa mit toller Tomaten-Fleischsoße. Faszinierend für die deutsche Hausfrau war, mit welcher Selbstverständlichkeit Nadine kochte, ohne Abschmecken, ohne Uhr, schnell und wunderbar lecker.
Der familiäre Härtetest kam für Nadine beim Großfamilientreffen Ganss/Winter: Deutsches Geburtstags-Kaffeetrinken. Große Kaffeetafel mit Kuchen und durcheinander plappernden Gästen. Nadine war sehr tapfer – doch ich meinte, beim Stichwort „Kaffeetrinken“ danach immer ein etwas verkrampftes Lächeln in ihrem freundlichen Gesicht zu sehen!
Wir zeigten ihr einen deutschen Friedhof, waren mit ihr auf dem Maintower mit tollem Blick, sie war mit auf dem Jugend-MAR-Wochenende in Butzbach (mit erster Schneeballschlacht), wir waren am 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt mit Stadtgeläut und vieles mehr. Bewundert habe ich, mit welcher Geduld und Offenheit sie alle Angebote angenommen hat. Durch Frederik kam sie in Kontakt mit der Jungen Kantorei und singt dort jetzt eifrig mit.
Doch am schönsten waren die Stunden im Wohnzimmer, wir saßen auf dem Boden und plauderten über Gott und die Welt, Nadine hat viel Beeindruckendes aus Kamerun berichtet, die Situation ihrer Familie, die Lebendigkeit ihres Glaubens, die politischen Schwierigkeiten ihres Landes etc. Diese Stunden waren kostbarer Austausch und bleiben wertvolle Erinnerung.
Anfang Dezember wechselte Nadine dann zu Familie Steinbach. Nadine ist uns sehr ans Herz gewachsen, aber wir sind ja im Kontakt. Am 26.12. heißt es wieder „Kaffeetrinken“ bei Winters! Ich hoffe, Nadine freut sich, wir tun es bestimmt.
Ursula Winter
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Nadine in der Presse
Nadines erstes Interview "Den ersten Schnee vergesse ich nie" mit der "Neuen Presse" ist erschienen! Lesen Sie nach unter folgendem Link: Klicken Sie hier!
Montag, 22. Dezember 2008
Visums Verlängerung
Soeben hat mich der Anruf erreicht! Nadine darf weitere drei Monate bei uns bleiben. Bei ihrer Einreise hat sie ein Visum für drei Monate erhalten und es war klar, dass wir das Visum bei der Ausländerbehörde verlängern müssen. Das wurde nun getan! Und in drei Monaten dürfen erneut die Formulare ausgefüllt werden. Ich bin jetzt erst einmal erleichtert, dass Nadine weiterhin hier bleiben darf!
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